Ingrid Meyer-Legrand

Die Kraft der Kriegsenkel

Wie Kriegsenkel heute ihr biografisches Erbe erkennen und nutzen

Das erste Buch über die positive Kraft der Kriegsenkel 256 Seiten gebunden mit Schutzumschlag 13,7 × 21,7 cm


18,99 € (D) / 19,60 € (A)
ISBN 978-3-95890-008-0, WG 1948

Kraft zu Aufbruch und Veränderung: Die Ressourcen der Kriegsenkel
  Aufgewachsen mit traumatisierten Eltern, die als Kinder Krieg und Flucht erlebt haben, ist die Generation der Kriegsenkel in den letzten Jahren verstärkt in den Blick geraten. Doch ist das ganz besondere Erbe, das sie tragen, nur belastend? Durch ihre Familiengeschichte und besondere Sozialisation haben viele von ihnen eine mentale Ausstattung entwickelt, die es ermöglicht, mit heutigen Herausforderungen besser umzugehen.   Die systemische Therapeutin Ingrid Meyer-Legrand richtet den Fokus auf die Ressourcen der Kriegsenkel. Viele von ihnen wagen es nicht, beruflich oder privat wirklich anzukommen. Doch dieses »Immer-wieder-neu-Anfangen«, diese Ruhe- und Rastlosigkeit lasst sich auch als Kompetenz betrachten, eine besondere Fähigkeit, flexibel mit Veränderungen umzugehen. Mit der von der Autorin speziell entwickelten Biografiearbeit wird es möglich, den roten Faden im eigenen Leben zu erkennen. Die innere Erfahrung, immer noch auf der Flucht zu sein, die bei vielen Kriegsenkeln vorherrscht, kann sich auflösen. Das bisherige Leben erscheint als weniger fragmentiert, sinnvoller und kohärent – und nicht selten stellt sich eine Hochachtung vor der eigenen Lebensleistung ein. So lassen sich die einzigartigen Kompetenzen der Generation Kriegsenkel im Umgang mit den Herausforderungen ihrer individuellen Biografie und der Zeitgeschichte wertschätzen und als Chance nutzen.  

»Entdecken Sie die Ressourcen Ihrer Herkunftsfamilie. Da sind nicht nur Belastungen, sondern auch Dinge, auf die Sie stolz sein können.«

 

Aufgewachsen im langen Schatten des Krieges

Ihre Eltern waren Kinder im Zweiten Weltkrieg. Zu den Kriegsenkeln gehören alle, deren Eltern zwischen 1928 und 1946 geboren wurden.   Immer noch oder schon wieder auf der Flucht? Typisch für Kriegsenkel sind Ruhe- und Rastlosigkeit und Schwierigkeiten, beruflich oder privat »anzukommen«.   Die Ressourcen der eigenen Biografie entdecken Der Blick auf die Kriegserfahrungen der Familie und die eigene Entwicklung hilft, den roten Faden im Leben zu erkennen und die besonderen Fähigkeiten zu würdigen, die durch die persönliche Geschichte gewachsen sind.   Sind Kriegsenkel risikobereiter? Ingrid Meyer-Legrand zeigt, warum diese Jahrgänge ein mentales Rüstzeug haben, das sie dazu befähigt, mit Veränderungen und mit dem gesellschaftlichen Wandel besser umzugehen als andere.

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