Iain MacGregor

Der Leuchtturm von Stalingrad

Die heldenhafte Verteidigung im Zentrum der gewaltigsten Schlacht des Zweiten Weltkriegs

Aus dem Englischen von Herwig Engelmann
ca. 416 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
mit zahlreichen Fotos und Abbildungen
13,5 x 21,5 cm

Erscheint im August 2022


28,00 € (D) / 28,80 € (A) inkl. MwSt.
ISBN 978-3-95890-510-8

80 Jahre danach: Neue Zeugnisse über die Kämpfe in Stalingrad und die Kapitulation der 6. Armee

Die Opfer, die die Sowjetunion im Großen Patriotischen Krieg bringen musste, um Nazi-Deutschland zu besiegen, gelten als sakrosankt. Die Grundlage für den letztendlichen Sieg wurde in der Schlacht um Stalingrad an den Ufern der Wolga geschaffen. Für das Deutsche Reich markierte diese katastrophale Niederlage den Beginn seines Untergangs, der zwei Jahre später mit dem Hissen der sowjetischen Flagge auf dem Reichstagsgebäude durch die Rote Armee besiegelt wurde. Stalingrad wird als die entscheidende Schlacht des Zweiten Weltkriegs gesehen, bei der von September 1942 bis Anfang Februar 1943 über eine Million Soldaten und Zivilisten getötet oder verwundet wurden oder in Gefangenschaft gerieten. Inmitten dieses Schlachtens lag im Zentrum der Stadt zwischen den Fronten ein Gebäude von hoher strategischer Bedeutung, das den Codenamen »Leuchtturm« trug. Hier widerstand eine kleine Besatzung der 13. Gardeschützen-Division den Bombardierungen deutscher Luftstreitkräfte und den täglichen Angriffen feindlicher Infanterie- und Panzertruppen. 

Anlässlich des 80. Jahrestags präsentiert Iain MacGregor neue Einsichten in diese schicksalhafte Schlacht und schildert, wie sie von einfachen Soldaten und kommandierenden Offizieren aus zwei gegnerischen Divisionen gesehen wurde. Deutsche und russische Archive ermöglichten ihm Einsicht in unveröffentlichte Zeugnisse von Zivilisten und Veteranen.

- Eine Neubewertung der entscheidenden Schlacht des Zweiten Weltkriegs

- Bisher unveröffentlichte deutsche und sowjetische Quellen und Zeitzeugenberichte, darunter die Aufzeichnungen von General major Fritz Roske und Marschall Wassili Tschuikow

- Ein wichtiges Dokument über die deutsch-russischen Beziehungen im Hinblick auf die aktuelle Ukraine-Krise

 
 

„Wenn man der Meinung ist, es könnte nichts Neues mehr über die bedeutendste Schlacht des Zweiten Weltkriegs geschrieben werden, so wird einen das neue Buch von Iain MacGregor Der Leuchtturm von Stalingradeines Besseren belehren. Es ist eine Enthüllung. Der Autor besitzt die Fähigkeit, einen symbolträchtigen Ort auszuwählen und als Ausgangspunkt zu benutzen, um von hier aus neue Einsichten in ein Ereignis von welthistorischer Bedeutung zu liefern – wie er es bereits in seinem ersten Buch Checkpoint Charlie, The Cold War, the Berlin Wall, and the Most Dangerous Place on Earth praktiziert hat. In seinem neuen Werk erzählt er die Legende des Pawlow-Hauses (Codename: Leuchtturm), eine Schlüsselposition am Nordrand des schmalen Gebietsstreifens, den die Rote Armee im Spätsommer 1942 in Stalingrad noch unter ihrer Kontrolle hatte. Diese beherrschende Stellung erlaubte es den Sowjets, die bis dahin unaufhaltsam voranschreitenden deutschen Truppen aufzuhalten, zu beobachten und schließlich zu vernichten. Die knallharte Offenheit seiner Beschreibungen dieser Kämpfe ist außergewöhnlich. Iain MacGregor durchforstete sowjetische Archive, las Veröffentlichungen, interviewte Familienangehörige von Soldaten und hochrangigen Offizieren der Roten Armee und erhielt als Erster Zugang zu bisher unveröffentlichten deutschen Erinnerungen an die Schlacht. Herausgekommen ist ein höchst eindrucksvolles Buch, das dazu beiträgt, nicht nur die Niederlage des Deutschen Reiches in Stalingrad zu erklären, sondern auch die Mythen zu enthüllen, die in Russland bis zum heutigen Tag darüber existieren – ob gut oder schlecht, wie wir kürzlich erfahren mussten." Frederick Taylor, britischer Historiker und Autor von Dresden, Dienstag, 13. Februar 1945

 

Nachrichten und Pressestimmen: