Vera Tschechowa

Überwiegend heiter

Mein ziemlich bewegtes Leben

Autobiografie
176 Seiten
mit 16 Seiten Bildteil
gebunden mit Schutzumschlag
13,5 × 21,5 cm

Erscheint im August 2022


20,00 € (D) / 20,60 € (A) inkl. MwSt.
ISBN 978-3-95890-514-6

Ein Leben wie im Flug: Erlebte Film- und Fernsehgeschichte des 20. Jahrhunderts
 
Sie war eine der populärsten Film- und Theaterschauspielerinnen der Nachkriegszeit – bis in die 1990er-Jahre hinein. In über 50 Filmen arbeitete Vera Tschechowa mit Schauspiel-Legenden wie Gert Fröbe, Vittorio de Sica, O.W. Fischer, Mario Adorf, Elisabeth Flickenschildt, Therese Giehse und Götz George zusammen. 1959 wurde ihr nach mehreren öffentlichkeitswirksamen Begegnungen mit Elvis Presley, der in Deutschland gerade seinen Militärdienst absolvierte, sogar eine Affäre mit dem Rock’n’Roll-Star angedichtet.
 
In ihren Memoiren schildert die Urgroßnichte des russischen Dichters Anton Tschechow nun nicht nur erstmals, wie es wirklich war mit Elvis. Sie erzählt auch von ihrem deutschen Vater, der als Arzt an der Berliner Charité ein Kollege des weltberühmten Chirurgen Professor Sauerbruch war, von ihrer temperamentvollen russischen Mutter Ada und ihrer unvergessenen Großmutter Olga Tschechowa, die zu Beginn der »Goldenen Zwanzigerjahre« schon ein deutscher Stummfilmstar gewesen war, bevor sie als Ikone des Ufa-Tonfilms auch die Aufmerksamkeit Adolf Hitlers erregte.
 
In dieser sehr persönlichen Zeitreise durch die deutsche Kultur- und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts taucht der Schauspieler und Regisseur Vadim Glowna, erster Ehemann von Vera Tschechowa, ebenso auf wie die Studentenunruhen von 1968, Heinrich Böll, der Ärger über Günter Grass, die Feministin Alice Schwarzer und Vera Tschechowas Beteiligung an der Stern-Aktion »Wir haben abgetrieben« 1971.
 
- Die Erinnerungen einer Film- und Theaterlegende
- Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotos aus dem Privatarchiv von Vera Tschechowa
- Das Leben einer deutsch-russischen Familie, beginnend mit dem berühmten Urgroßonkel über ihre Mutter Olga Tschechowa bis heute

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