Harry Gmür

Reportagen von links

Vier Jahrzehnte Kampf gegen Faschismus und Kolonialismus

ca. 256 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
13,5 × 21,5 cm

Erscheint im November 2020


25,00 € (D) / 25,70 € (A)
ISBN 978-3-95890-334-0

Ein wichtiges Dokument europäischer Zeitgeschichte: Harry Gmürs Engagement gegen Faschismus, Kapitalismus und Kolonialismus
 
Das Buch vereinigt Reportagen, Essays und Kommentare des Schweizer Schriftstellers und Publizisten Harry Gmür, die er in den Jahren des Nationalsozialismus unter seinem Namen und während des Kalten Krieges unter verschiedenen Pseudonymen verfasst hat. In den 1930er-Jahren beschrieb er die faschistischen Strömungen in der Schweiz und die hitleraffine und Franco-freundliche Politik der helvetischen Landesregierung, die er mit schonungsloser Schärfe kritisierte, zumeist in Artikeln seiner eigenen Wochenzeitschrift ABC. In den 1950er-Jahren bis zu seinem Tode berichtete er, vor allem in der ostdeutschen Weltbühne und in Büchern, über seine Afrikareisen und analysierte kenntnisreich die Befreiungskämpfe verschiedener afrikanischer Länder vom Joch des Kolonialismus. Ebenfalls mit kritischem Blick bereiste er die damaligen westlichen Diktaturstaaten wie Spanien und Griechenland.
 
Mit der gleichen stilistischen Eleganz, die man von seinen Romanen kennt, vereinigt Harry Gmür anschauliche Erlebnisschilderungen und brillante Stimmungsbilder mit kenntnisreichen Analysen der politischen Vorgänge – das politische Vermächtnis eines engagierten Antifaschisten und ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts.
 
• Ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte: engagierte Reportagen eines überzeugten Antifaschisten und Antiimperialisten
• Eindrucksvolle Stimmungsbilder und brillante Analysen über den Weg afrikanischer Staaten in die Unabhängigkeit
 
»Vor allem aus Afrika berichtend, vermittelte Harry Gmür (…) eindrückliche Stimmungsbilder und scharfsinnige Analysen der dortigen Dekolonisationsprozesse.«
Damir Skenderovic